Sieben Schmerzen Mariens

Die Wallfahrt von Maria Birnbaum und ihre Kirche sind den Sieben Schmerzen Mariens geweiht.

Der Gedenktag ist im Zusammenhang mit dem Fest Kreuzerhöhung zu sehen, welches wir am 14. September feiern. Im Mittelalter aufgekommen, wurde dieser Tag in Deutschland seit dem 15. Jahrhundert begangen. Erst 1814 wurde er von Papst Pius VII. als Gedenktag für die Weltkirche eingeführt und auf den 15. September gelegt, an welchem er auch heute noch begangen wird.

Berühmt ist dieser Gedenktag heute vor allem über die häufig vertonte Sequenz "Stabat Mater", welche im Volksgesang als "Christi Mutter stand mit Schmerzen" ihre Verbreitung gefunden hat. Diese steht im Gotteslob unter Nr. 532.

 

Was aber sind diese Schmerzen Mariens?

1. Die Weissagung Simeons (Lk 2,34-35)

2. die Flucht nach Ägypten (Mt 2, 13-15)

3. das dreitägige Suchen nach Jesus bei der Wallfahrt zum Tempel (Lk 2,41-52)

4. der Weg nach Golgota

5. die Kreuzigung Jesu

6. die Abnahme Jesu vom Kreuz

7. die Grablegung Jesu.

 

ROSENKRANZ  VON  DEN  SIEBEN  SCHMERZEN

Wird wie der gewöhnliche Rosenkranz gebetet – außer: Statt 10 Ave Maria werden je Gesätzchen 7 Ave Maria gebetet und das Fatimagebet (O mein Jesus …) wird nicht angefügt.

1. Gesätz:
Den du o Jungfrau mit Schmerzen im Tempel vor Simeon aufgeopfert hast.
2. Gesätz:
Den du o Jungfrau auf der Flucht nach Ägypten mit Schmerzen getragen hast.
3. Gesätz:
Den du o Jungfrau verloren und mit Schmerzen gesucht hast.
4. Gesätz:
Der dir o Jungfrau mit dem schweren Kreuze beladen begegnet ist.
5. Gesätz:
Den du o Jungfrau am schmählichen Kreuze sterben gesehen hast.
6. Gesätz:
Den du o Jungfrau vom Kreuze in deinen Schoß aufgenommen hast.
7. Gesätz:
Den du o Jungfrau mit größtem Herzeleid zu Grabe be leitet hast.
   Schlussgebet:
3 Ave Maria mit der Einfügung:
Den du o Jungfrau mit Schmerzen beweint hast.